Belagerung von Mirkagarten

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Belagerung von Mirkagarten

Datum: Phex 104x BF
Ort: Mirkagarten
Ausgang: Beendet durch das Fürstliche Hofgericht
Kontext: Drifter Fehde

Konfliktparteien
Garde von Drift und Söldner Heer der Alttreuen und Söldner
Befehlshaber
Gascha Tochter der Gambira Hakan von Nadoret, Gisbrun von Treublatt, Burgolf von Alrichsbaum
Truppenstärke
60, davon 10 Drifter Doppeläxte, 10 Koscher Kumpel, 20 Muntere Breitäxte, 20 Söldner und andere. ca. 200, davon 50 Nadoreter Spießknechte, 40 weitere Infanteristen der Alttreuen, 61 Söldner vom Großen Basteybund, eine Handvoll Zwergensöldner der Sippe Brodabronzasch, 41 Reiter der Alttreuen
Verluste
Bedeutende Tote



Verlauf

Die Belagerung von Mirkagarten fand im Verlauf der Fehde zwischen dem Haus Nadoret und Baron Brumil Wackerstock von Drift statt. Nachdem Hakan von Nadoret mit den Truppen des Bundes der Alttreuen Teile der Baronie Drift, darunter die Hauptstadt Drift besetzt hatte, zog sich die drifter Seite unter Führung von Gascha Tochter der Gambira nach Schloss Mirkagarten zurück. Die ursprünglich als Burg errichtete Anlage erwies sich aufgrund ihrer starken Mauern und der erhöhten Lage als deutlich widerstandsfähiger als von den Belagerern erwartet. Die Bundestruppen errichteten ein Lager vor Mirkagarten und begannen mit der systematischen Belagerung. Während die Verteidiger zunächst erfolgreich Widerstand leisteten, verschärfte sich die Lage mit der Ankunft des nadoreter Belagerungsgeschützes „Eiserner Hirsch“. Das Geschütz beschädigte innerhalb weniger Tage Torhaus, Mauern und Teile des Palas erheblich. Die Verteidiger verfügten mit dem zwergischen Geschütz „Vergelter“ zwar über eine wirkungsvolle Fernwaffe, konnten den Belagerungsring jedoch nicht sprengen. Innerhalb der Burg verschlechterten sich Versorgungslage und Moral zunehmend. Rattenplagen, Gebäudeschäden und die Aussicht auf einen baldigen Sturmangriff belasteten die Eingeschlossenen schwer. Dennoch gelang es den Verteidigern, die Belagerung länger hinauszuzögern als von Hakan erwartet. Gleichzeitig musste der Bund der Alttreuen Truppen in Nadoret zurückhalten, da drifter Kräfte dort Überfälle und Unruhen verursachten. Die Lage eskalierte, nachdem Brumil Wackerstock aus nadoreter Gefangenschaft entkommen war und Hakan von Nadoret einen Entsatzversuch befürchtete. Daraufhin befahl er den Sturm auf Mirkagarten. Noch vor Beginn des Angriffs trafen jedoch Gesandte des Fürstenhauses mit einem Entscheid des Fürstlichen Hofgerichts ein, woraufhin die Kampfhandlungen eingestellt wurden. Im anschließenden Schiedsspruch des Hofgerichts in Garrensand wurde die Fehde beigelegt. Das umstrittene Gut Durstein verblieb beim Haus Nadoret, sollte jedoch künftig von Hakans Enkel Leomar gehalten werden, der zugleich am Drifter Baronshof erzogen werden sollte. Baron Brumil Wackerstock wurde zu einer Pilgerfahrt nach Rommilys verpflichtet. Mit dem Urteil endete die Belagerung von Mirkagarten ohne Sturm oder Einnahme der Burg.


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