Das Schwurbundfest

Aus der Koscher Geschichte
Das Schwurbundfest
Das Schwurbundfest im Steinernen Tal erinnert an jenen denkwürdigen Tag im Jahr des Feuers (1027 BF), als sich beherzte Männer und Frauen aus der Gegend trafen, um in allerhöchster Not einander beizustehen. Der Alagrimm zog damals sengend durch den Kosch, der Räuber Jergenquell und seine Schergen wüteten, der Graf galt für tot, die Bergfreiheit Koschim lag in Trümmern – die Zukunft war ungewiss. Sieben Gemeinden waren damals vertreten, als der uralte Schwurbund aus den Dunklen Zeiten erneuert wurde:
- die Groinhager,
- die Adlerganger,
- die Twergentaler,
- die Strauchinger Sippe vom Bärenhof,
- die Almhirten vom Schröterstieg,
- die Biester- und die Wildentrutzer sowie
- die Firnsteiner.
Mittlerweile zählt der Schwurbund über vierzig Sendschaften, deren Sprecher sich jährlich vom 6. bis 8. Ingerimm im Steinernen Tal versammeln, um Streitigkeiten beizulegen und mit dem Grafen zu beraten.