Geschichte Sindelsaums

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Aus der Historie

Die Baronie wurde 466 BF nach dem Ende der Priesterkaiserzeit von Rohal dem Weisen gegründet und an seinen Anhänger Aldarion „der Grüne“ von Espensee vergeben. Vor dieser Neuordnung wurde das Land von Angbar, oder den Hügelzwergen regiert. Bei dem von Rohal eingesetzten Baron handelte es sich jedoch um einen Magier und so wussten die braven Sindelsaum nicht so recht, was sie mit diesem Baron anfangen sollten. Mit den Magierkriegen endete dann auch bereits die kurze Episode des Hauses Espensee, denn in der Schlacht am Stillen Grund hauchte ihr letzte Spross Gilion „der Gute“ sein Leben aus. Die Sindelsaumer waren froh, dass nun keine Magier mehr ihr Land regieren würden, auch wenn das Haus Espensee in den Magierkriegen viel für den Schutz der Bevölkerung tat. In den darauffolgenden 81 Jahren regierte der Zwerg Morgrim Sternhagel als Vögtin an Barons statt das Land, bis schließlich Fürst Halmdahl „der Keiler“ seinen Waffengefährten Bergfred von Entensteg zum Baron ernannte. Die Entenstegs trieben den Ausbau der Baronie massiv voran und verschuldeten sich dabei heillos bei dem benachbarten Haus Salzmarken. Schließlich kam es über Zahllungsschwierigkeiten zur Fehde und so bekämpften sich die beiden Baronshäuser für 44 Jahre. Die Sindelsaumer wurden davon jedoch kaum eingeschränkt, denn abgesehen von den üblichen Steuern und Zöllen mussten sie sich nicht an der Fehde beteiligen. Erst 846 kam es zu einem Ausgleich und das Haus Salzmarken verzichtete in der Sindelsaumer Abtretung für ein Stück Land auf alle seine Ansprüche gegenüber den Entenstegs. Dieser Streifen Land wurde erst 1032 BF wieder der Baronie Sindelsaum zugeschlagen.

Während der kaiserlosen Zeiten

Auch an Sindelsaum sollte der Krieg, welcher das ganze Mittelreich erschütterte, nicht vorbeigehen. Die sindelsaumer Vögtin Josmene von Butterbös brach trotz ihres hohen Alters Richtung Fürstenhort auf, um der Fürstenfamilie gegen den Userpator Porquid von Ferdok beizustehen. Bereits auf dem Weg dorthin fiel sie aber Schergen des Thronräubers in die Hände und verlor ihr Leben. Nach dem Saustechen und der Machtergreifung Porquids ernannte dieser Streithelm von Uztrutz zum Vogt über die Lande an der Sindel. Streithelm machte sich gleich mit Feuereifer daran sich einen schlechten Ruf zu erarbeiten. So vertrieb er die beiden greisen Geweihten des Klosters Barabein und ließ das Kloster zu einer Zwingburg ausbauen. Während viele Bauern unter der Fronarbeit ächzten erzürnte der Junker von Mistelstein, Bolzbert von Mistelstein, den Vogt. Er hatte Spottverse auf den Schetzenecker gedichtet. Streithelm ließ sich die Beleidigungen jedoch nicht gefallen und belagerte den Mistelstein 918 BF. Schließlich muss sich die Burg ergeben und handelt Kapitulationsbedingungen aus, aber Streihelm dachte gar nicht daran sich an die Bedingungen zu halten und ließ Bolzbert die Zunge herausschneiden. Als Rhondara von Albenhus über den Greifenpass zog um Angbar zu belagern kam es auch zur Erstürmung der Burg Entensteg. Ansonsten halten sich die Übergriffe des Heeres trotz der langen Belagerung sehr in Grenzen will sich Rhondara doch nicht mit den mächtigen Bergkönigen anlegen. Als Holdwin vom Eberstamm dann schließlich in den Kosch einmarschierte und auch Angbar befreite griffen die Sindelsaumer die Barabeiner Zwingburg an und namen die Anlage im Sturm. Streithelm von Uztrutz war da bereits für seine Rolle in der Schlacht an der Zwergenpforte mitsamt seiner Familie vergiftet worden.

Nach den kaiserlosen Zeiten

Nachdem sich die Unruhen der kaierlosen Zeiten gelegt hatten und unter Fürst Holdwin vom Eberstamm wieder Ruhe und Frieden im Kosch einkehrten, wurde es auch in Sindelsaum merklich ruhiger. Die Gespräche kreisten weniger um "Kaiser" Porquid von Ferdok oder den Krieg, sondern um die nächste Ernte oder die neue Biersorte aus Angbar. Den einfachen Sindelsaumer Landleuten fiel es so gar nicht weiter auf, dass ihre Baronie 929 BF mit dem benachbarten Birnbrosch zur fürstlichen Vogtei Hügelland zusammengelegt wurde. Vogt wurde Negromon Sohn des Nimrod. Unter dem gemütlichen Hügelzwerg passierte wenig Weltbewegendes und so ging in Sindelsaum alles seinen gewohnten Gang. Die Hand des Vogtes lag leicht auf den Landen um Angbar und daran änderte sich auch nichts, als Nirwulf Sohn des Negromon 933 BF nach dem Tod seines Vaters die Herrschaft übernahm. Was im fernen Gareth vor sich ging, kümmerte in Sindelsaum kaum jemanden. Einzig die Kaiserzwillinge Bardo und Cella sorgten mit ihren Orgien auf den Kaiserlichen Inseln für Gesprächsstoff. In dieser Zeit wurde auch das Haus Stielzbruk in den Adelsstand erhoben. Ein Umstand, der bei so manchem braven Landsmann Kopfschütteln hervorrief. Unter Kaiser Reto wurden dann die Häuser Has von Hügelsaum und Sindelsaum in den Adelsstand erhoben. Noch viele Jahre später waren diese Erherbungen Anlass zu großem Stolz in den beiden Dörfern.

Fürst Blasius und die unruhigen Zeiten

Nachdem Kaiser Reto von Gareth verstarb und auch im Kosch Fürst Berndrich von seinem Sohn Blasius beerbt wurde, schien sich im Reich und damit auch im Kosch einiges zum schlechteren zu wenden. Als die Orks 1012 ins Reich einfielen, bangte man auch in Sindelsaum, wohin denn die Schwarzpelze ihre Schritte lenken würden. Glücklicherweise (für Sindelsaum) wandte sich aber das Hauptheer gen Gareth und die Reste des orkischen Heeres konnten rasch vertrieben werden. Ein Aufgebot der Sindelsaumer Miliz stand zum Kampf bereit, wurde jedoch zur Erleichterung der Bewaffneten nie eingesetzt. Für die Hügellande folgten lange friedliche Zeiten. Von den Geschehnissen außerhalb der eigenen Grenzen nahm man wenig Notiz. So fühlten sich etwa wenige Sindelsaumer betroffen, als die Horden Borbards im Osten einfielen. So mancher marschierte dann dennoch unter dem Banner von Fürst oder Kaiser in die Schlacht an der Trollpforte, doch letztlich ging in Sindelsaum alles seinen gewohnten Gang. Mit dem Jahr des Feuers drangen die Umwälzungen bis Sindelsaum vor. In der Schlacht von Angbar kämpften und fielen auch viele Sindelsaumer, wenngleich der Alagrimm Sindelsaum selbst nicht erreichte haben die Ereignisse doch viele der braven Bauern aufgewühlt. 1029 erlosch dann die Vogtei Hügelland und Sindelsaum wurde wieder zu einer eigenständigen Baronie. Erster Baron wurde Madrax Sternhagel. Der gebildete Zwerg gab sein Amt jedoch bereits wieder 1031 ab und die Baronswürden gingen, nach einem koscher Wettkampf, an Erlan von Sindelsaum (näheres hierzu im Kosch-Kurier 48). Der erstaunlich umtriebige Baron führt die Baronie mit starker Hand, mischt sich jedoch immer wieder in politische Streitereien ein, um seinen Einfluss auszudehnen. So kämpften Sindelsaumer Truppen sowohl im Dohlenfelder Thronfolgestreit, als auch im Feldzug im Wengenholm oder der Sindelfehde. Da der Baron seine Abenteuer jedoch mit professionellen Truppen und seinen Rittern bestreitet hat sich für die einfachen Sindelsaumer wenig geändert.

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