Bodriner Treffen

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Im Sommer 1034 BF trafen in den Bodriner Auen je drei gerüstete Ritter aus Sindelsaum und Nadoret aufeinander. Wilbur von Nadoret hatte die Forderung an die Sindelsaumer Ritter ausgesprochen und wurde von den erfahrenen Haudegen Raul von Kemlar und Arbel von Hirschingen begleitet. Auf Sindelsaumer Seite hatten Anghild von Stielzbruk, Barthalm von Rohenforsten und Balinor von den Silberfällen die Forderung angenommen. Als Herold diente Hernobert von Falkenhag, der sich mühen musste, um die Gemüter ruhig zu halten. So beleidigten sich die Ritter etwa im Vorfeld der Kämpfe aufs ärgste.

Hoch zu Ross gingen sich die Ritter zu erst mit Lanzen an. Der Hirschinger und die Stielzbrukerin stießen sich gegenseitig aus dem Sattel, während Raul von Kemlar Balinor in den Staub warf. Mit Äxten und Schwertern gingen daraufhin der Nadoreter und Kemlarer den einsamen Rohenforster an. Diesem schlug Wilbur von Nadoret den Helm vom Kopf, doch als dieser über seinen eigenen Erfolg kurz innehielt, schickte ihn der erfahrene Rohenforster zu Boden. Daraufhin war das Verhältnis wieder ausgeglichen. Raul von Kemlar legte seinen Helm ab, um keinen unrondrianischen Vorteil zu erhalten und der Kampf ging weiter. Schließlich warf der Kemlarer Barthalm aus dem Sattel und so errangen die Nadoreter den Sieg.

Das Treffen und die verbissene Stimmung bei selbigem wird von so manchem als Zeichen einer wachsenden Spannung zwischen den Häusern Nadoret und Sindelsaum gedeutet.