Haus Falkenhag: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 25. April 2009, 21:30 Uhr

Hoch aufgestiegenenes und tief gefallenes Haus, ehemaliges Herrschergeschlecht der Grafschaft Angbarer See.

Wahlspruch: "Auf, eilt, mein Prinz!"
Position: ehemaliges Grafengeschlecht
Verbreitung: Kosch, Gareth, andere Herrscherhöfe
Lehen: Gut Falkenhag, Zwischenwasser
Auftreten: nobel, galant, weltmännisch
Schutzgott: Firun
Beziehungen: sehr groß, u. a. zum Haus Rabenmund
Ansehen: gesunken
Status: unbespielt


Vergangenheit

Stammsitz

Werdegang

Wenngleich es sich Ehrwürdigkeit und Alter nicht mit den Namen von Berg oder von Mersingen gleichkommt, so ist das Haus derer von Falkenhag doch wie diese ein Geschlecht, das sich über den treuen Hofdienst für Kaiser und Fürsten Ruhm und Ansehen erwarb. Mit dem Amt des Reichstruchsessen hatte der langjährige Graf vom Angbarer See und Großsiegelwahrer Orsino von Falkenhag vor seinem jähen Sturz den Aufstieg seines Hauses gekrönt, der vor rund 250 Götterläufen seinen Anfang nahm.

In jener Zeit fand seine Ahnherrin Bruellis von Falkenhag als Falknerin aus aus ihrer Weidener Heimat den Weg an den fürstlichen Hof des Kosch. Bald ward sie mit Amt der Lands-Jagdmeisterin ausgezeichnet (das seither stets einer ihrer Nachfahren innehatte) und für treue Dienste bald auch mit dem Gut Falkenhag am Angbarer See belohnt. Auch die Jagdfalken des Kaiserhause wurden hier — und nicht irgendwo im Garetischen — gehegt, so das die Falkenhager mit allem Recht Reichs-Ritter geheißen wurden.

Bruellis' Enkelin Vitessa von Falkenhag ist als unverzagte Gardehauptfrau bis heute Beispiel für die jungen Lanzerinnen der Ferdoker Garde. Für seinen Mut in Kaiserloser Zeit stieg später der Lands-Jagdmeister Jörch von Falkenhag zum Grafen vom See auf, sein Enkel Praiodan ehelicht gar des Fürsten Schwester: Hoch und glücklich flogen die Falken in jenen Tagen.

Gegenwart

Wohl aber scheint es rückblickend, als hätten sie in diesen stolzen Götterläufen von altem Kraft und Saft verloren, habe womöglich ihr Hausgott Firun sie nicht mehr mit Wohlwollen bedacht, alldieweil das Leben im feinen Schlosse Grauensee nicht mehr von gottgefälliger Härte und Genügsamkeit geprägt war. Auch ist eines Kennzeichnen des Geschlechts, dass sein Stamm in den Ahnentafeln des koscher Registrargreven nur dünn gezeichnet ist, während sich bald hier, bald dort ein Ästlein einer Nebenlinie oder eines illegitimen Sprosses abzeichnet und zumeist schnell wieder verkümmmert.

Anders auch als beim (ungleich weiter verzweigten) Haus Rabenmund suchten viele dieser Falkenhags, sich im Dienste des Kaisers und fremder Fürsten zu bewähren, was nicht jedem von ihnen gleichermaßen gelang. Bekannt sind die Bewunderung der Marschallin Angunde von Falkenhag für Reichsbehüterin Emer (welche diese gleich mit der Beförderung über mehrere Ränge hinweg belohnte) und die Treue des Hofherolds Hernobert von Falkenhag zu unserem Fürsten - die Dienste von Hernoberts Bruder Orsino für Answin von Rabenmund aber waren es, die den "Schönen Grafen" Kopf und Ehre kosteten.

Die Grafenwürde hat das Haus Falkenhag so verloren, auch wenn Orsinos Brüder Voltan und Hernobert weiterhin wichtige Posten im Kosch innehaben. In letzter Zeit richtet sich nicht nur ihr Augenmerk auf echte und vermeintliche illegitime Nachkommen Orsinos, die nach und nach die Bildfläche betreten ...

Mitglieder

Berühmte Vorfahren

Bemerkenswerte Mitglieder der Gegenwart

Bekannte Bastarde des Grafen Orsino

Artefakte & Besitztümer

  • das Grafenhorn, ein Trinkhorn sagenhafter Herkunft
  • Grafenring, Geschenk Holdwins an Jörch


Quellen

Offizielle

  • Land der Stolzen Schlösser
  • Am Großen Fluss
  • Herz des Reiches

Inoffizielle