Das Lied von der Trommel

Aus KoschWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Kk-titelbalken-heroldzwerg.jpg

Ausgabe Nummer 82 - Phex 1047 BF

Das Lied von der Trommel

Aufgrund der kriegerischen Ereignisse in Garetien und Wengenholm ist in den letzten Monden viel waffentragendes Volk über die Straßen des Kosch gezogen. Dabei erklang nicht selten das folgende Lied, dessen Ursprung und Verfasser wir nicht ermitteln konnten, das wir aber gleichwohl hier abdrucken, weil es einen guten Eindruck vom Wesen der Söldnertruppen vermittelt.


Horch, das Hornsignal ertönt, nun heißt’s loschmarschieren!

Schritt für Schritt bergauf talab, abends biwakieren.

|| : Und die Trommel, und die Trommel

Gibt dazu den rechten Takt. : ||


Wenn der Feind im Feld sich zeigt, heißt es: Attackieren!

Hat ein Bolzen dich erwischt – bloß nicht lamentieren!

|| : Und die Trommel, und die Trommel

Gibt dazu den rechten Takt. : ||


Ist der Kampf dann ausgekämpft, woll’n wir schnabulieren!

Reich mir von dem Branntewein, will mal degustieren!

|| : Und die Trommel, und die Trommel

Kommt ganz schön aus ihrem Takt. : ||


In der Schänke geht’s hoch her, woll’n uns amüsieren!

Levthan fordert auch sein Recht – nur nicht lange zieren!*

|| : Und das geht dann, und das geht dann

Nach ’nem völlig eignen Takt. : ||


Einmal ruft uns Golgari, dann heißt’s wohl krepieren!

Aber deshalb darf man nicht den Humor verlieren!

|| : Denn die Trommel, denn die Trommel

Schlägt ja nach wie vor im Takt. : ||


Ja, so geht es bei uns zu, bei den Pikenieren!

Attackieren und marschieren, amüsieren und krepieren.

|| : Und die Trommel, und die Trommel

Gibt dazu den rechten Takt. : ||


  • In einer etwas derberen Variante lautet der Vers: „Dann heißt’s kopulieren!“