Gutes Bier aus Garetien

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Kosch-Kurier Sonderausgabe - Ingerimm 1039 BF

Gutes Bier aus Garetien

Das Wandlether Wiesenschlösschen

RAKULBRUCK, Travia 1039 BF. Das Wandlether Wiesenschlösschen diene als Beispiel dafür, dass gute Braukunst auch außerhalb des Kosch möglich ist.

Das Koscher Reinheitsgebot setzt bekanntermaßen eine Norm dafür, wie gutes Bier zu sein hat. Innerhalb unserer Heimat wachen die Braugreven über die Qualität des Gerstensaftes und prangern Verfehlungen an. Entsprechend schockiert ist der brave Koscher über das, was er außerhalb der Provinz zum Teil unter dem Namen „Bier“ angeboten bekommt. Abgesehen von den zu kleinen Portionen – „ein Schank ist kein Schank“ – wird das Geschmackserlebnis regelmäßig als „Spülwasser“ beschrieben.

Umso angenehmer und berichtenswerter, wenn es einmal nicht so ist! In Garetien, genauer gesagt in der Grafschaft Schlund, gibt es ein köstlich mundendes Landbier namens Wandlether Wiesenschlösschen. Das Bier schmeckt süffig und leicht herb. Damit erfreut sich das Getränk sowohl beim Adel als auch beim einfachen Volk entsprechender Beliebtheit. Der Autor dieser Zeilen bekam die Gelegenheit zum Probieren, als eine Lieferung gen Ferdok – wohl ein Geschenk an den Ferdoker Grafenhof – direkt hinter der Grenze auf der Reichsstraße VI hielt und anlässlich der Zollinspektion ein Fass von den Ferdoker Bütteln geöffnet wurde. Der Fuhrmann war zurecht davon überzeugt, dass seine Ladung auch für einen Koscher ein Wohlgenuss sei, und gestattete daher auch einem Schreiber des KOSCH-KURIER einen Probeschluck.

Wer als Koscher eine hügelzwergische Prägung vermutet, liegt richtig: Geleitet wird die Brauerei von Okoscha Tochter des Orescha, der Nichte des Grafen Ingramm Sohn des Ilkor. Die Schlunder Hügelzwerge leisten damit einen lobenswerten Beitrag zur Bierkultur!

Gobrom Findling