Die Zweite Neufarnhainer Tafel - Aufbruch: Unterschied zwischen den Versionen

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Allmählich drangen Olgoschs Worte zu Edelbrecht durch. Immer noch starrte er fassungslos auf seine Hände, doch es war so, wie der Angroscho gesagt hatte – es gab kein Blut. ”Bei allen Zwölfen, Olgosch, es war furchtbar”, schnaufte er ”ich dachte tatsächlich, ich hätte Spuren eines grausamen Rituals gefunden.”<br>”Was immer ihr gesehen habt, Wohlgeboren, es ist vorbei! Lasst uns rasch zu den anderen zurückkehren. Sie werden schon völlig krank vor Sorge um uns sein.” Edelbrecht nickte. Wer konnte sagen, wie viel Zeit sie hier verloren hatten und was in der Zwischenzeit mit Arbel geschehen war? Auf einmal hatte er es sehr eilig, zurück zu seinen Gefährten zu kommen. Wollten sie noch eine Chance haben, den Knaben lebend zu finden, so durften sie nicht länger zögern.<br>Rasch umrundeten Edelbrecht und Olgosch den Steinkreis und trafen eben in dem Moment bei ihren Kameraden ein, als Danja, den bewusstlosen Roban hinter sich her schleifend, aus dem Steinkreis heraustrat und den Umstehenden schulterzuckend erklärte, wie sie den wild um sich schlagenden Herren von [[Hohentrutz]] durch einen gezielten Steinwurf zu Fall gebracht hatte. ”Wenigstens war es keine Magie, derer ihr euch bedient habt”, bemerkte Edelbrecht und erntete dafür einen missmutigen Blick der Zauberin.<br>”Sobald Roban wieder auf dem Damm ist, sollten wir unsere Suche fortsetzen, ich habe keine Lust, die ganze Nacht hier draußen zu verbringen”, maulte Etosch, dem die Erleichterung darüber, dass Edelbrecht wohlauf war, deutlich anzumerken war.<br>”Wenn Ihr mir eine Bemerkung erlaubt”, warf [[Rainfried von Grimsau]] ein ”sollten wir angesichts der Witterung wirklich keine Zeit mehr verlieren. Die Spuren, die Arbel hinterlassen hat, dürften nicht ewig aufzuspüren sein und mit jedem Augenblick, den wir hier verbringen, kann sich der Knabe weiter von uns entfernen. Ich schlage also vor, dass wir uns aufteilen und…”<br>Die letzten Worte des Grimsauers gingen in der wirren und heftigen, lautstarken Auseinandersetzung unter, die nunmehr unter den Gefährten ausbrach und die maßgeblich mit dafür verantwortlich war, dass Roban rasch die Augen wieder aufschlug…
 
Allmählich drangen Olgoschs Worte zu Edelbrecht durch. Immer noch starrte er fassungslos auf seine Hände, doch es war so, wie der Angroscho gesagt hatte – es gab kein Blut. ”Bei allen Zwölfen, Olgosch, es war furchtbar”, schnaufte er ”ich dachte tatsächlich, ich hätte Spuren eines grausamen Rituals gefunden.”<br>”Was immer ihr gesehen habt, Wohlgeboren, es ist vorbei! Lasst uns rasch zu den anderen zurückkehren. Sie werden schon völlig krank vor Sorge um uns sein.” Edelbrecht nickte. Wer konnte sagen, wie viel Zeit sie hier verloren hatten und was in der Zwischenzeit mit Arbel geschehen war? Auf einmal hatte er es sehr eilig, zurück zu seinen Gefährten zu kommen. Wollten sie noch eine Chance haben, den Knaben lebend zu finden, so durften sie nicht länger zögern.<br>Rasch umrundeten Edelbrecht und Olgosch den Steinkreis und trafen eben in dem Moment bei ihren Kameraden ein, als Danja, den bewusstlosen Roban hinter sich her schleifend, aus dem Steinkreis heraustrat und den Umstehenden schulterzuckend erklärte, wie sie den wild um sich schlagenden Herren von [[Hohentrutz]] durch einen gezielten Steinwurf zu Fall gebracht hatte. ”Wenigstens war es keine Magie, derer ihr euch bedient habt”, bemerkte Edelbrecht und erntete dafür einen missmutigen Blick der Zauberin.<br>”Sobald Roban wieder auf dem Damm ist, sollten wir unsere Suche fortsetzen, ich habe keine Lust, die ganze Nacht hier draußen zu verbringen”, maulte Etosch, dem die Erleichterung darüber, dass Edelbrecht wohlauf war, deutlich anzumerken war.<br>”Wenn Ihr mir eine Bemerkung erlaubt”, warf [[Rainfried von Grimsau]] ein ”sollten wir angesichts der Witterung wirklich keine Zeit mehr verlieren. Die Spuren, die Arbel hinterlassen hat, dürften nicht ewig aufzuspüren sein und mit jedem Augenblick, den wir hier verbringen, kann sich der Knabe weiter von uns entfernen. Ich schlage also vor, dass wir uns aufteilen und…”<br>Die letzten Worte des Grimsauers gingen in der wirren und heftigen, lautstarken Auseinandersetzung unter, die nunmehr unter den Gefährten ausbrach und die maßgeblich mit dafür verantwortlich war, dass Roban rasch die Augen wieder aufschlug…
  

Version vom 11. November 2012, 12:45 Uhr

Teil der Briefspielgeschichte "Die Zweite Neufarnhainer Tafel"