Von Enzian und erstem Edelweiß: Ein neuer Hausstand

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Blaudorf, 1037

Ein neues Jahr hatte begonnen, Haus Peridot war fein herausgeputzt und die Dörfler aus dem Dorf standen Spalier, damit der Herr von Wildreigen zum Blaubunten See angemessen vom Ehrenquartier bei Alma Hangbrodt in das Herrenhaus ziehen konnte. Sogar einige Senner waren hinabgestiegen, um diesem feierlichen Ereignis beizuwohnen und die Grüße der Menschen auf den Almen zu überbringen.

Angetan in seinen Farben ritt Ritter Ladislaus auf seinem prachtvoll herausgeputzten Pferd den Hang hinauf, Waffenknecht Zsigmond und Knappe Marano folgten ihm. Jubel brandete auf, als er an den Dörflern vorbeizog und wurde noch lauter, als der neue Herr vor Haus Peridot abstieg und ihm die Dorfälteste feierlich den Schlüssel überreichte.

Der Herr von Wildreigen zum Blaubunten See breitete die Arme aus und es wurde ruhig: "Meine lieben Blaudorfer, es ist mir eine Ehre, dieses Haus von Euch entgegen zu nehmen und erneut gelobe ich, mein Bestes für Euch und dieses Dorf zu tun. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, braucht Haus Peridot auch einen Hausstand. Dieser soll nicht von außen, sondern aus Eurer Mitte kommen. Aus diesem Grunde habe ich in den letzten Tagen mit einem jeden von Euch gesprochen, um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Und so rufe ich auf, nach vorne zu treten: Als Stallmeister berufe ich Stachus Hiaslhuber, als Mamsell berufe ich Clothilde Plötzbogen, zur Haus- und Hofmeisterin benenne ich Hogescha Tochter der Narescha, - und als letztes übertrage ich Alma Hangbrodt die Aufsicht über die Finanzen, hatte sie diese doch bereits in den letzten Jahren erfolgreich inne."

Unter Schulterklopfen und guten Worten traten die vier Personen vor: ein Bauer, eine Fischerin, die zwergische Baumeisterin und die Dorfälteste. Es waren vier verdiente Mitglieder der dörflichen Gemeinschaft und Ritter Ladislaus hatte gut gewählt, dessen war sich die Bevölkerung sicher.