Trutzburgen

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Als der Baduar vom Eberstamm als erster Fürst des Neuen Reiches die Grundfesten des heutigen Fürstentums legte, lag das Land noch immer in der Finsternis der Dunklen Zeiten. Rot- und Schwarzpelz trieben neben anderen Gefahren in der Wildnis ihr Unwesen; Siedlungen waren verwaist, weite Landstriche verloren. Da sandte Baduar die wackersten Recken aus um überall im Lande neue Burgen zu errichten und von diesen Stützpunkten aus die Dunkelheit zurück zu treiben.

Nach über eintausend Götterläufen ist nicht von all diesen frühen Festen noch heute ihre Lage bekannt, von mancher kennt man noch nicht einmal mehr den Namen. So manche Sage über dort gehortete Schätze und legendäre Waffen und Relikte ranken sich um diese Orte. Manche Burg aber hat die Wirren der Zeit bis heute überdauert oder wurde zur Keimzelle heutiger Städte und Baronien - etwa Burg Twergentrutz, Firntrutz, Uztrutz, Lutzenstrand (damals "Trutz am Strand") oder Stanniz (damals "Steintrutz"). Im Wengenholmer Grafenland gibt es die gemeinsame Sendschaft der Ortschaften Biestertrutz und Wildertrutz, die schlicht als "Die Trutz" bekannt ist - der Standort der einstigen Burg ist dort heute jedoch unbekannt.

(Während übrigens der Name der Burg Zwietrutz im Bärenfangschen nur den Anschein einer alterwürdigen Trutzburg erweckt, in Wahrheit deutlich jüngeren Datums ist und wohl aus den Tagen des Usurpators Porquid stammt.)

Jene fürstlichen Lehen (wie Burg Harzklamm), die an wichtige Streiter der Fürstlichen Schlachtreiter verliehen werden, gingen ebenfalls aus den Trutzburgen hervor oder stehen zumindest in deren Tradition.


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