Sonnenvogt

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Durkosch Bagrod, die Insigne der Sonnenvögte

In der Priesterkaiserzeit (335 - 465 BF) regierten die sogenannten Sonnenvögte über die Lichtei Greifenpass, die große Teil des Kosch und von Gratenfels umfasste. Nominell waren auch die Graf-Inquisitoren von Ferdok ihnen Gehorsam schuldig, so dass man durchaus von fürstengleicher Macht sprechen kann. So traten sie an die Stelle der Fürsten aus dem Hause Eberstamm, die schon seit Generationen in Gareth weilten und von den Priesterkaisern abgesetzt wurden, nachdem die rondratreue Burggräfin Leonore vom Eberstamm gegen die neuen Herrscher Widerstand leistete.

Die Sonnenvögte residierten vor allem im Kloster Leuwensteyn, aber weilten bisweilen auch in Gratenfels - ihrer offiziellen Hauptstadt.

Erster Sonnenvogt war ab 335 Vinan V. von Zwischenwasser - dadurch war das Amt in Personalunion mit dem des koscher Seneschalks und des Grafen vom Angbarer See verbunden. Als Zeichen der Macht ließ er Durkosch Bagrod, den traditionellen Streitkolben der koscher Seneschalke, weihen und vergolden. Das Amt blieb bis zum Schluss in den Händen des Hauses Zwischenwasser.

Eine Liste der Sonnenvögte findet sich im Historienkapitel über die Zeit der Sonnenfürsten.