Rutbert von Schetzeneck

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Symbol Tsa-Kirche.svg 735 BF - Symbol Boron-Kirche.svg 800er Jahre BF
Häuser/Familien

Schetzeneck-Wappen.gif   

Lehen/Ämter

(keine)

Orden/Kirchen/Bünde

(keine)

Neueste Briefspieltexte:
(mit dieser Person gibt es leider noch keine Briefspieltexte)
Namen und Anrede:
Voller Name:
Rutbert von Schetzeneck
Andere Namen:
Rutbert "der Treulose" von Schetzeneck
Stand und Lehen:
Stand:
Hochadelige
Ämter und Würden:
Ämter:
Prinz von Schetzeneck (761 - 789), kurzfristiger Usurpator des schetzenecker Grafentitels (802)
Daten:
Alter:
über 70 Jahre
Tsatag:
735 BF
Borontag:
800er Jahre BF
Familie:
Geschwister:
Lemgurd (Symbol Tsa-Kirche.svg723 BF-Symbol Boron-Kirche.svg802 BF), Rutbert (Symbol Tsa-Kirche.svg735 BF-Symbol Boron-Kirche.svg800er Jahre BF)
Hintergründe:
Kurzbeschreibung:
ermordete Schwägerin und Neffen
Feinde:
Besonderheiten:
ermordete Schwägerin und Neffen; verheiratet, mehrere Kinder
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt

Beschreibung

Lange galt Rutbert als Erbe seines zwölf Jahre älteren Bruders Lemgurd, des Grafen von Schetzeneck. Er war als wackerer Streiter wohlbekannt, von edlem Mut und großer Kühnheit. Kaum einer der zweifelte in all den Jahrzehnten, dass Rutbert ein guter Graf werden würde.

Doch sein Bruder entschied sich im hohen Alter von 65 Jahren zu heiraten und zeugte bald darauf zwei Kinder, den Sohn Lemgurd des Jüngeren und die Tochter Ulinde, zum Groll Rutberts. Als Lemgurd der Ältere schließlich im Jahre 802 BF starb, ritt Rutbert in die mit schwarzem Boronsflor behängte Grafenburg - doch nicht um zu trauern, sondern um die Kinder des Grafen als Geiseln zu nehmen und selbst den Grafentitel zu erlangen. Ihre Mutter Ermeltraud von Uztrutz, die sich schützend vor sie werfen wollte, hieb er mit seinem Streitkolben zu Tode.

Mit Hilfe der Bediensteten der Burg gelang es einigen schetzenecker Adeligen einige Tage darauf in die Feste einzudringen. Ein erbitterter Kampf entbrannte. Der bedrängte Rutbert durchtrennte seinem Neffen, dem Knaben Lemgurd, die Kehle, doch noch ehe der kleinen Ulinde das gleiche Schicksal widerfuhr, konnte sie von den Eindinglingen befreit werden. Rutbert blieb alleine die Flucht, die ihm mit geübter Klinge und der Hilfe seiner Getreuen (darunter seiner Söhne) gelang.

In der Folgezeit soll sich Rutbert als Raubritter verdingt und weiterhin Umsturzpläne geschmiedet haben. Doch starb er zuvor - und über seinen Tod rankt sich manche Mär. Die einen meinen er sei elendlich verhungert, andere sind sicher, dass er als Strauchdieb aufgeknüpft worden sei, während manche glauben der Namenlose habe ihn ob seiner gräulichen Bluttaten geholt. So manche Sage berichtet von seinem bis heute umherspukenden Geist.

Sicher bleibt, seinen Lebenstraum, den Grafentitel, konnte er weder für sich, noch für seine Kinder jemals verwirklichen.

Teilnahme an Schlachten und Feldzügen

Briefspieltexte

Briefspieltexte

Erwähnungen