Orkensturm gehalten: Sieg vor Gareth, Bericht über die Zweite Schlacht auf den Silkwiesen

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Ausgabe Nummer 3 - Peraine 1013 BF

Der Schrecken im Reich hat ein Ende.
Am zweiten Tag des Phexmondes wurden die orkischen Horden auf den Silkwiesen vor Gareth vom Heer der aus allen Provinzen zusammengeeilten Kämpfer und Kämpferinnen unter dem Kommando SKM König Brin persönlich vernichtend geschlagen.
Nach zwei Tage langem, grausamen Ringen zwischen den gigantischsten Heerhaufen in der Neuzeit gelang es den tapferen Reichstruppen, Landwehreinheiten und Freiwilligenverbänden die orkische Armee des Schwarzen Marschalls Whassoi zu besiegen, und damit die Hauptstadt und das Reich von der schlimmsten Gefahr zu erlösen. Endlich geht ein Ruf des Sieges, gefolgt von einem langen Aufatmen durch die Lande des Neuen Reiches.
Nach wie vor ungeklärt sind die Schicksale unzähliger Orkopfer, zuvorderst darunter das Seiner Durchlaucht Fürst Blasius vom Eberstamm. Noch besteht bei Familien und Untertanen Hoffnungen, daß die Vermißten ähnlich wie der Asker Graf nur in Gefangenschaft verschleppt wur-en, um Lösegeld zu erpressen, doch schwinden diese täglich.
Viele Lehen, ganz zu schweigen von einer Provinz von der Größe Darpatiens, sehen führerlos den schweren Zeiten des Wiederaufbaus entgegen, andere befinden sich, wie Garnelhaun mit seiner 17jährigen Freifrauen-Prädentin Tsaja-Josmene, in der Hand eines noch jungen oder unerfahrenene Regenten. So richten sich die Augen vieler aufstrebender Adeliger und herrscherloser Landstriche auf den nächsten Reichskonvent in der Hauptstadt.
Neusten Berichten nach befinden sich jedoch wenigstens Hammerschlag und Vinansamt wieder in den rechtmäßigen Händen ihrer Herren.

Noch wŠhrend im Norden des Reiches Hof um Hof, Dorf um Dorf, Stadt um Stadt in Flammen aufging, während Hunderte, Tausende gar im Kampf gegen die grausamen Eindringlinge ihr Leben lassen mußten und in Borons kalte Hallen eingingen, fanden sich in Gareth bereits Strategisten des kaiserlichen Generalstabes zusammen, um die Fehler in den allesamt scheiternden Abwehrversuchen unserer Truppen zu finden, wie nun bekannt wurde. So herzlos dies im Angesicht der in Scharen unter orkischen Krummmsäbeln fallenden KŠmpfer auch erscheinen mag, leisteten die Studien dieser Offiziere doch letztendlich einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Sieg auf den Silkwiesen. Doch erst jetzt beginnt für die Kriegskundler die Suche nach den wahren Ursachen und, was sich für die Zukunft als wichtig erweisen wird, die Lehren daraus.
So herrscht in denen den Orken zum Opfer gefallenen Provinzen weitverbreiteter Unmut über die bisherigen Strategien der Garether. "Auf sowas war man einfach nicht vorbereitet," erklärt die Angbarer Kommandeurin Khele von Steenback-Lutzenstrand. Nicht nur eine bemerkenswert gro§e Anzahl der Lehnsherren fühlte sich von Gareth im Augenblick der Not allein gelassen ganz ähnliche Ansichten vertrat schließlich ein verbitterter Landwehrweibel, einarmig und des Augenlichts beraubt, gegenüber unserem Korrespondenten. "Weshalb die ganzen Scharmützel? Das nächste Mal soll der Fürst die Leute inne Berge schicken, wir igeln uns ein, und lassen die Schwatten schön nach Gareth ziehen. Dann kšnne die da maö sehön, wie se damit fertig werden.", so Urik Schleiber. Soweit die Berichte unserer Korrespondenten. Wir hoffen, in der nächsten Ausgabe die Botschaft vom endgültigen Ende der Gefahr verkünden zu können.

Rondra mit uns!