Fürstliche Bergschützen

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Blasonierung:
Wappen: Schwarzer Keilerkopf mit silbernen Hauern auf grünem Grund über drei silbernen Zacken, Farben: Schwarz-Silber-Grün, Uniform: Wappenrock mit schwarzem Keilerkopf auf grünem Grund
Militär:
Sollstärke:
150
Waffengattung:
Armbrustschützen, Geschütze

Geschichte

Die Gründung der Fürstlichen Bergschützen erfolgte kurz vor dem Zug des Alagrimm Der damals neue Wehrmeister Thorben von Hammerschlag hatte 1027 BF zum Rat zusammengerufen, auf dem zunächst mehrere Vorschläge diskutiert wurden, bis der Wehrmeister diese in dem Entwurf der Bergschützen vereinte.

Daher erging ein Aufruf an alle fähigen Armbrustschützen, sich in Angbar einzufinden, um dort ihr Können unter Beweis zu stellen. Nur die besten wurden genommen, doch in den folgenden Jahren wurden die anfänglich geringen Zahlen durch weitere fähige Armbruster aufgestockt.

Nach der fehlgeschlagenen 1. Belagerung der Stolzenburg stimmte Fürst Blasius vom Eberstamm der Aufstellung eines Banners der Bergschützen zu, welches mit Belagerungsgerät ausgerüstet sein sollte. Besagte Geschütze zeichneten sich dann bei der erfolgreichen 2. Belagerung der Stolzenburg aus. Auch im Verlauf des übrigen Feldzuges bewiesen die Bergschützen ihr Können.

Trotz ihres jungen Alters hielten sich die Bergschützen selbst für die besten Armbrustschützen Aventuriens, was wohl auch der Wahrheit entsprach, denn bei den Bergschützen handelt es sich um die besten Schützen des Fürstentums und das Armbrustschießen ist im Kosch ein wahrer Volkssport, so dass sich die Bergschützen wahrlich etwas auf ihr Können einbilden konnten.

1042 BF wurden die Angbarer Sappeure wiederaufgestellt und die Bergschützen gingen in dem Regiment auf

Taktik

Wie der Name schon andeutet, waren die Bergschützen auf den Kampf in unwegsamem Gelände spezialisiert. Daher waren sie meist in kleinen Gruppen unterwegs und waren daher zu fähigen Plänklern geworden.

In größeren Übungen vor den Toren Angbars probten sie jedoch auch den Kampf in mehren Schützenreihen, so dass sie einen kontinuierlichen Bolzenhagel auf feindliche Truppen aufrechterhalten konnten. Um sich vor feindlichen Nahkampfangriffen zu schützen, errichteten die Bergschützen allerlei Hindernisse, um den feindlichen Vormarsch zu verlangsamen. So rammten sie etwa angespitzte Pfähle in den Boden oder schütteten gar einen Graben auf. Hierbei war es sicherlich hilfreich, dass viele von ihnen aus der Ausbildungskompanie Wühlschrate stammen.

Wurden die Bergschützen doch einmal in einen Nahkampf verwickelt, so griffen sie zu ihren Streitäxten, mit denen sie auch noch so manchen Schaden anrichten konnten. Ihre Pavesen schützten sie dabei vor den Hieben der Gegner.

Das Geschützbanner war mit verschiedenen Wurfmaschinen ausgestattet und hatte sich auf Belagerungen spezialisiert.

Ausrüstung

Bewaffnet waren die Bergschützen mit Angbarer Schützenarmbrüsten. Einige Schützenmeister trugen jedoch sogar die wuchtigen Gandrasch-Armbrüste. Für den Nahkampf griffen die Bergschützen auf Streitäxte zurück. Wenn die Bergschützen nicht in kleinen Gruppen unterwegs waren, führten sie Pavesen mit, die sie hervorragend vor feindlichem Beschuss schützten und auch im Nahkampf so manchen Dienst leisteten.

Teils führten die Bergschützen auch Hornissen mit sich, welche sie auf Mauleseln transportierten. Diese Tiere galten mancherorts gar als Wahrzeichen der Schützen, da auf den Mauleseln auch Vorräte und Ausrüstung transportiert wurden und daher jeder Haufen von Bergschützen bereits sein eigenes Tragetier mit sich führte.

Die Schützen betrachteten das in Fässern transportierte Sauerkraut - den traditionellen Proviant der Angbarer Sappeure - als unpraktische Verpflegung im Gelände und setzten stattdessen auf trockene, von den einzelnen Schützen selbst im Proviantbeutel zu tragende Vitalien wie Trollkeks oder harten Hollerbeerenkeks, Basaltkäse und Räucherwurst - sehr zum Ärger der Familie Sauerstecher.

Uniform und Banner

Wie alle fürstlichen Truppen kämpften die Bergschützen unter dem Kriegsbanner der Eberstamms, welches einen schwarzen Eber auf grünem Grund mit blutigen Hauern zeigt. Hinzu kammen noch ihre Wappenröcke in den selben Farben. Unverkennbar waren jedoch ihre weißen Helmbüschel, weshalb sie der Volksmund auch „Schneepüschel“ nannte.

Garnisonen

Zwei Banner (darunter das Geschützbanner) waren in der Angbarer Zitadelle stationiert, während ein weiteres Banner in der Stolzenburg stand. Natürlich konnte man kleinere und größere Gruppen der Bergschützen überall im Kosch antreffen.

Bedeutende Personen

Lebende Mitglieder

Wappen:
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Mitglied:
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Raskalosch Sohn des Ronax (Symbol Tsa-Kirche.svg873 BF)
gutmütiger Offizier
Wappen:
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Mitglied:
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Hogir Sohn des Harosch (Symbol Tsa-Kirche.svg883 BF)
besonnener Hauptmann der Bergschützen
Mitglied:
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Ingram Dickrüb (Symbol Tsa-Kirche.svg1009 BF)
krummer Rücken, stieg über die Jahre zum Hauptmann auf
Familie:
Neisbeck.gif
Mitglied:
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Binsbart Neisbeck (Symbol Tsa-Kirche.svg1019 BF)
aufrechter Offizier
Mitglied:
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Owilmar Wackerbusch (Symbol Tsa-Kirche.svg993 BF)
traviagefälliger Wirt

Chronik

Teilnahme an Schlachten und Feldzügen

Briefspieltexte

Als Haupt- oder Nebenakteur(e)

Erwähnungen

Quellen

Inoffizielles


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