Entführung des Prinzenpaares - Durch das Tor

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Firntrutz (Burg), 1031

Auf dem Gelände vor der Burg mischten sich schneeweiß und blutrot. Antara erkannte als erste, als sie ihren Blick über die Szenerie schweifen ließ, dass unter den Kadavern nicht nur Orks lagen, sondern am Rand - hinter der Burg - auch ein größerer Körper lag - über ihn beugte sich Baron Kordan von der Geistmark. Der Wehrmeister Thorben von Hammerschlag bemerkte den Leichnam nur kurz darauf ebenfalls und ging mit großen Schritten darauf zu, so dass beide etwa zeitgleich dort ankamen.
Offenbar hatte hinter der Burg, unbemerkt von Getümmel vor der Feste, ebenfalls ein Kampf stattgefunden. Thorben erkannte den Toten, der in ungewöhnlicher Pose vor ihm lag.
"Eckbart von Mackenstein!"
Kordan erhob sich und nickte.
"Ja, er hatte versucht die Burg mit seiner Armbrust von den Zinnen aus zu verteidigen - ich kam zu spät um zu verhindern, dass ihn ein orkischer Pfeil vom Turm holte."
Thorben kannte den eigenwilligen Junker nur zu gut - war der Mackensteiner etwa in die Entführung verwickelt? Warum hatte er als einziger versucht die Burg zu verteidigen ... wo waren die anderen Entführer? War er gar der Drahtzieher dieser Idee, die das erbprinzliche Paar in Gefahr gebracht hatte?
... das Paar!
Thorbens Gedanken kamen auf den wesentlichen Kern dieser Mission zurück - sie müssten endlich in die Burg um zu sehen, ob sie zu spät gekommen waren.
"Der Eingang ist dort oben - ich weiß, wo eine Leiter verborgen wurde um ihn zu erreichen. Folgt mir!"
Gemeinsam holten der Hammerschlager und der Geistmärker die Leiter und stellten sie unter das Portal.
"Ja, hohe Herrin, den Zwölfen sei Dank. Die Orks sind besiegt und die Verwundeten bedürfen der Hilfe eines Heilers. Wenn Ihr oder Eure Schwestern und Brüder über diese Fähigkeiten verfügt, dann helft mir das Gepäck zur Burg zu bringen. Ich vermute, dass die anderen schon einen Weg hinein finden werden." Urion sammelte die Rucksäcke und die sonstigen Gepäckstücke ein, nahm noch Erlans Armbrust von dem Baumstamm, an die sie gelehnt war. Die Wunde an seinem Oberarm war nicht tief, aber sie blutete und behinderte ihn leicht beim Tragen. Dann machte er sich auf den beschwerlichen Weg zur Burg.
Kein neuer Feind war in Sicht und langsam fiel die Anspannung von Antara ab. Die Zeit verging wieder im gewohnten Tempo, die Sinne, zuvor geschärft wie die eines Raubtieres, funktionierten wieder normal. Die Anspannung wich aus den Muskeln, die Arme sanken nach unten, ein leichtes Zittern ging durch ihren Körper.
Langsam wurde ihr bewußt, dass sie heute zum ersten Male richtig gekämpft hatte. Kein mehr oder weniger zufälliges Hauen und Stechen, um sich der Haut zu wehren. Nein, heute hatte sie den Tod wohlüberlegt und mit voller Absicht gebracht, wie der tödliche Pfeil Uthars. Mit fast wissenschaftlicher Neugier betrachtete sie ihr Opfer. Und empfand ... nichts. Die Worte von Timokles rissen sie aus ihren Gedanken.
"Was? Ja, mir geht es gut."
Und als müsse sie erst darüber nachdenken "Und Dir auch?"
Dann fiel ihr etwas ein, was sie in den Sekunden ihres tödlichen Kampfes vergessen hatte.
"Die Ritterin, sie ist verwundet!"
Hastig wischte sie kurz das Blut von ihrem Säbel und steckte ihn weg, bevor sie hektisch nach einer Tasche an ihrem Gürtel tastete und einen säuberlich zusammen gerollten Verband rausfischte.
"Komm mit!" instruierte sie ihren Knappenbruder und eilte schnellen Schrittes los. Bald hatten sie die verletzte Ritterin eingeholt. Auf den letzten Schritten mäßige Antara ihr Tempo wieder, sie wollte nicht schon wieder als unbeherrscht vor der Ritterin da stehen. Stumm trat sie vor die Ritterin und deutete auf den verwundeten Arm. Lyeria blickte geistesabwesend auf die Boroni, dann begriff sie, was sie wollte. Doch sie winkte nur sanft ab und meinte:
"Lasst uns zuerst sehen, ob nicht ein anderer deiner Heilkunst mehr bedarf als ich, um ihn noch vor einem zu frühen Tod zu bewahren. Für deine Künste ist auch noch in den sicheren Mauern der Burg Zeit, Schwester".
in Gedanken fügte sie hinzu: Ich hoffe, dass es dort sicher sein wird. Dann ergänzte sie noch an beide Knappen gerichtet:
"Doch packt lieber beim Rüstmeister dort etwas mit an. Er hat seine liebe Not mit dem Gepäck!"
Dann schritt sie etwas gefasster weiter auf die Burg zu. Timokles nickte kurz und ging zu Urion.
"Wartet, Herr", sprach er ihn an, "kann ich Euch etwas abnehmen? Ich sehe Eure Wunde und bin selbst unverletzt geblieben. Lasst mich Euch zur Hand gehen."
Auch Erlan hatte sich mittlerweile bei den beiden anderen Koschern eingefunden. Er blickte kurz auf den Toten, aber er kannte ihn nicht und so spürte er eine gewisse Gleichgültigkeit fest. Es schien fast, als stumpfte er so langsam gegen menschliches Leid ab. Er wusste nicht so recht, ob im das gefiel, daher wandte er sich den praktischen Dingen zu.
Mit ein paar Handgriffen verband er seine Beinwunde. Das würde nicht reichen, aber sein Bein musste warten. Als sich die anderen eingefunden hatten, stellte er nüchtern fest, dass er wohl zu den Entbehrlichen gehörte, schnallte er sich seinen Schild auf den Rücken und begann die Leiter heraufzuklettern. Das stellte sich mit dem Schwert in der Hand als schwierig dar, aber er wollte nicht auf seine Klinge verzichten.
Der Wehrmeister sah sich um. Rote Flecken besudelten Firuns Pracht allenthalben. Viele hatten Verwundungen davon getragen, aber es gab genug, die sich kümmern konnten. Er drehte sich zum Sindelsaumer um und nahm einen Verband aus seiner Gürteltasche.
"Wisst ihr eure Wunde zu versorgen? Wenn nein, dann preßt dies fest darauf, bis sich jemand um euch kümmern kann. Sollte der Fluß des Blutes nicht bald gestillt sein, dann müßt ihr das Bein oberhalb der Wunde fest abschnüren und hoffen, dass jemand rechtzeitig bei euch ist! Ich werde zur Burg gehen und sehen, ob von dort noch Hilfe zu erwarten ist."
Mit diesen Worten drückte er Erlan den Verband in die Hand und lief, ohne eine Antwort abzuwarten, zum Burgtor hinüber. Er hatte keine Wache auf den Zinnen entdedckt und auch der Kampflärm schien niemanden dazu veranlaßt zu haben, mal nachzusehen. Das alles machte den Wehrmeister äußerst besorgt.
Unter stärker werdenden Schmerzen kämpfte sich Ardo seinen Weg durch den tiefen Schnee, um zurück zum Prinzen und den anderen Edlen zu gelangen. Er grüßte Edelbrecht und Anselm mit seinem blutverschmierten Schwert, bevor er es tief in den Schnee stach um es zu reinigen.
"Werter Anselm, wenn ihr zu frei wärt mir zur Hand zu gehen?"
Einen Moment später saß er schon auf seinem Hosenboden und versuchte die Blutungen an seinem linken Arm zu stillen. Trotzdem er nur eine Hand verwenden konnte, war mit Anselms Hilfe schnell ein behelfsmäßiger Verband angelegt. Der würde nicht ewig halten, aber zumindest floss Ardo nun kein Blut mehr den Arm herunter.
Als er sich mühevoll wieder erhoben hatte, sah er zu der Leiter herüber, die gerade ans Burgtor gestellt wurde. Warum nur war nichts aus der Burg zu hören? Wenn die Gesuchten noch am Leben waren, müssten sie doch etwas von dem Kampfeslärm mitbekommen haben. Voll dunkler Vorahnungen wandte sich Ardo an Edelbrecht.
"Mein Prinz, ich muss leider melden, dass mir einer aus der Rotte entwischt ist. Wenn wir die Burg betreten haben, sollten wir auch auf unseren Rücken achten. Auch wenn ich überzeugt bin, dass ein einzelner verwundeter Schwarzpelz sich heute nicht mehr mit uns anlegen wird, ist es besser vorsichtig zu bleiben."
Urion stapfte mit Timokles im Schlepptau dem Prinzen entgegen, der immer noch an gelicher Stelle mit Anselm vor der Brug stand. Auch Ardo war hinzugestossen und ließ sich von Anselm bei der Versorgung einer Verwundung helfen.
"So, mein Prinz, hier ist unser Gepäck. Unser wackerer Knappe Timokles hat auch etwas dabei. Den Rest bringen die Golgariten mit."
Urion wartete, dass sich der Prinz gen Burg in Bewegung setzte. Als Lyeria zu der Gruppe des Prinzen gelangt war, merkte sie, dass sie wie ein Korjünger aussehen musste. Mit zwei blutbefleckten Waffen und einem besudelten weißen Umhang. Also reinigte sie ihren Hammer und den Säbel im weißen Schnee und ebenso versuchte die Flecken aus dem Mantel mit dem gefrorenen Wasser bestmöglichst zu entfernen.
Im Zuge dessen besah sie auch ihre Wunde an der Schulter. sie hatte bereits weitestgehend zu bluten aufgehört, war also nicht lebensgefährlich, soviel hatte sie in vielen Kämpfen gelernt, auch wenn sich ihre Medizinkenntnisse auf pragmatische Themen beschränkten und sie sich nicht zutraute die anderen zu versorgen. Dann schnallte sie ihren Rabenschnabel wieder am Gürtel fest, prüfte den Sitz ihres Schildes auf dem Rücken und deckte daraufhin am Fusse der Leiter den Aufstieg der anderen.
Timokles atmete schwer wegen der Last an Rucksäcken und Taschen, die er auf seinen Rücken geschnallt und über seine Arme gelegt hatte. So war er nur in der Lage ein geplagtes "Ja, mein Prinz" hervorzupressen. Nach dem Kompliment der Rittmeisters schwoll seine Brust jedoch deutlich an und die Last machte ihm sogleich weinger aus.
Antara tat wie geheißen und schleppte soviel wie möglich vom Rest des Gepäcks mit. Bei den anderen angekommen warf sie erst mal keuchend ihre Last in den Schnee und verschnaufte einige Augenblicke, bevor sie sich umsah.
"Hatten wir Verluste? Muß noch jemand versorgt werden?" fragte sie in die Runde.
Prinz Edelbrecht sah den Turm empor und ging auf die Leiter zu. Sein Blick wirkte für einen Moment abwesend, wie von dunklen Ahnungen verfinstern - dann wechselte der Ausdruck in pure Entschlossenheit, als er sprach.
"Wohlan, wir wollen sehen, was uns hinter diesen Mauern erwartet."
Der Hammerschlager und der Sindelsaumer hatten die Leiter mittlerweile erklommen und waren auf einer kleinen Plattform vor dem Tor angekommen. Das eher kleine Portal aus altem, verwitterten Holz war einen Spalt breit geöffnet. Beide näherten sich langsam und leise, lauschten nach verdächtigen Geräuschen. Sie vernahmen nichts als Stille ... eine Stille des Todes, wie in der Almhütte am Tag zuvor?
Unerwartet schwang die Tür auf - Thorben wollte instinktiv seine Waffe zücken, doch ließ er sie aus unerklärlichen Gründen wie gelähmt sinken, als er den zarten Duft von Rosen vernahm, eine zärtliche Umarmung spürte und einen Kuss auf seiner Wange fühlte, leicht wie ein Hauch. In einem frühlingshaften Moment war die Kälte auf seiner Haut gewichen, die kampfgestählten Muskeln entspannten sich. Stärker hätte der Kontrast zu den Erlebnissen der letzten Tage und Augenblicke nicht sein können.
"Die Herrin der Abendröte sei gepriesen! Ich wusste Ihr würdet kommen", sprach eine junge Frau in einem roten Samtkleid, die langsam über Thorbens Arme strich. Zweifellos eine Geweihte der schönen Göttin Rahja. In ihren Augen lagen Tränen. Thorben war perplex. Völlig verzaubert stand er da, es war ihm, als hätte ihn die schöne Göttin darselbst berührt. Er wollte etwas sagen, doch klappte sein Mund nur auf und zu und es kamen keine Laute aus seinem Mund. Dieser Zustand dauerte nur Augenblicke, die dem Wehrmeister jedoch wie eine Ewigkeit vorkamen.
Dann faßte er sich strich der Geweihten sanft über die Wangen, um ihre Tränen hinfort zu wischen und sagte leise: "Ja, die Götter führten uns! Ich hoffe, wir sind noch nicht zu spät! Leben der Prinz und die Prinzessin noch?"
Urion erklomm als letzter die Leiter und zog sie hinter sich hoch. Sollten sich noch irgendwo Schwarzpelze versteckt halten, würde zumindest keiner diesen Weg in die Burg nehmen können. Er lehnte die Leiter an die Burgmauer. Vorne hörte er den Wehrmeister reden, konnte aber nichts erkennen.
"Sie leben", erwiderte die Geweihte lächelnd. Nach und nach nahmen alle anderen, nicht minder überrascht von der unerwarteten Erscheinung, die Stiege. Jede und jeder Einzelne wurde von der Geweihten Brinessa mit einem Wangenkuss und einer Umarmung begrüßt. Erlan war der Einzige der sie erkannte - sie war im zurückliegenden Sommer als Seegeweihte nach Angbar entstandt worden, um die Feierlichkeiten Ende Rahja zu leiten. Da Angbar selbst keinen Tempel hat, sendet die Göttin in jedem Jahr aufs Neue eine Priesterin aus der Fremde in die Reichsstadt. Brinessa stammte aus Gareth.
Dann führte die Schöne die Gruppe ins Innere der Burg. So kalt, alt und abweisend das Gemäuer von außen erschien, so einladend wirkte es jenseits der Eingangspforte. Kleine Laternen tauchten es in ein geheimnisvolles Licht, die rotblonden, langen Haare Brinessas schimmerten wie Gold, rosafarbene und rote Tücher bewegten sich leicht im Zughauch, der Duft von Ölen erfüllte die Luft. Hin und wieder konnte man Relikte erkennen, die eher auf Firuns Jagd hindeuteten, denn auf die Gaben Rahjas - doch über allem, selbst über die Bögen an der Wand, schien ein warmer Schimmer zu liegen wie ein Liebeszauber.
Die Geweihte drehte sich um und sprach, während sie Edelbrecht ansah:
"Euer Bruder und seine geliebte Gemahlin leben, doch ehe ich Euch zu ihnen führe, muss ich Euch mitteilen, dass sie noch nicht genesen sind. Ein Fieber, wohl ausgelöst von einem verdorbenem Mahl, hielt uns hier gefangen - als dann noch Firuns Zorn früher als erwartet über uns hereinbrach, war an eine Rückkehr nicht zu denken. Wir setzten die Hoffnung darauf, dass unsere Nachricht durch die Händlerin Bibernell Euch erreicht hatte und Hilfe unterwegs war. Es dauerte zwar länger als erhofft, doch nicht zu lange - nun seid ihr hier."
Erlan hatte eine Menge erwartet, aber sicher keine Rahjageweihte. Er hätte nie gedacht, dass er den Wehrmeister sehen würde, wie er eine schöne Frau streichelte. Als die Geweihte sie hereinführte und berichtete, dass das Prinzenpaar lebte, fiel ihm ein Stein vom Herzen. Die Fiebersache war natürlich bedenklich, aber er war sicher, dass es dafür auch eine Lösung geben würde. Was nun aber mit den Entführern passiert war interessiert ihn doch sehr, aber er geduldete sich, denn er war sich sicher, dass Brinessa von alleine darüber berichten würde. Sie gelangten in eine kreisrunde Kemenate mit allerlei Sitzgelegenheiten, einem Tisch und einer nach oben führenden steinernen Treppe.
„Verzeiht, Euer Gnaden. Doch ich würde gerne meinen Bruder sehen“, gab Edelbrecht zu wissen.
„Ich verstehe Euer Begehr, nach der langen Anreise den Grund Eures Aufbruches zu betrachten. Gut, doch bitte nur einen kurzen Augenblick, denn beide benötigen noch Ruhe. Folgt mir still.“
Brinessa legte ihren Finger auf ihren Mund um Ruhe zu erbitten, schlich sich geschmeidig eine basaltene Wendeltreppe empor. Prinz Edelbrecht und alle andren folgten ihr. Oben gelangten sie an eine Tür, welche die Geweihte langsam und lautlos einen Spalt breit öffnete. Ein in warmes, orangefarbenes Licht getauchtes Schlafzimmer war zu sehen. Baron Kordan erkannte das Gästezimmer und das große Himmelbett, in dem er einst schon nächtigte – doch hatte es damals ohne die seidenen Tücher und zwei sonnenfarbenen Laternen, die es nun erhellten, ungleich herber und schlichter gewirkt. Im Federbett lagen der Erbprinz und seine Gemahlin in sanftem Schlummer nebeneinander, einander zugewandt, ihre Hände berührten sich – dem alten Paar in der Alm im Tal nicht unähnlich, doch zweifellos lebendiger. Ein Schimmer der Liebe schien sie zu umwehen. Die Geweihte flüsterte lächelnd, aber mit einem leichten Anflug von Wehmut in den Augen:
„So friedlich und einträchtig lagen sie wohl schon lange nicht mehr beisammen.“
Dann schloss sie die Tür um das Paar in diesem intimen Moment in Ruhe zulassen. Prinz Edelbrecht standen die Tränen in den Augen, man sah ihm an, dass er nur zu gerne an die Bettstatt gestürmt wäre um seinen Bruder und seine Schwägerin zu umarmen – so nah am Tod, wie sie waren. Doch zügelte er sich. Er erinnerte sich an seine eigene Turnierverwundung, die ihm einst Golgaris Schwingen spüren ließ. Schlaf war nun das wichtigste für sie um zu genesen – sie nun zu stören, würde das Gegenteil von dem erreichen, was er so dringend wollte. Die Rahjageweihte las die unausgesprochenen Fragen in den Augen der Anwesenden und nickte sanft:
„Unten im Kaminraum will ich Euch gerne die gesamte Geschichte erzählen.“