Duridan von Sighelms Halm

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Häuser/Familien

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Lehen/Ämter

(keine)

Orden/Kirchen/Bünde

(keine)

Namen und Anrede:
Voller Name:
Duridan von Sighelms Halm
Stand und Lehen:
Stand:
Hochadelige
Ämter und Würden:
Ämter:
Gesandter des Kosch zu Elenvina seit 1028 BF, Reichsritter, Edler zu Angbar; Cantzler und Seneschalk des Kosch 1014 - 1028 BF
Daten:
Alter:
50 Jahre
Tsatag:
992 BF
Erscheinung:
Haare:
blonde Locken, elegantes Aussehen
Hintergründe:
Kurzbeschreibung:
geborener Politiker
Besonderheiten:
enger Vertrauter des Fürsten; keine Geschwister
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt

Beschreibung

Der äußerst scharfzüngige Herr Duridan, bis vor kurzem Cantzler seiner Durchlaucht, weilt seit dem Reichscongress als fürstlicher Sondergesandter zu Elenvina und gilt zugleich als rechte Hand von Thalia von Eberstamm-Weidenhag die dort mit den kümmerlichen Resten ihres Stabes die Kassen des Reiches verwaltet. Er kennt die Schatzmeisterei aus seiner Garether Zeit als Offizier der Schatzgarde und Knappe des nachmaligen Reichstruchsessen Graf Orsino von Falkenhag.

Duridan ist einer der Architekten der Ochsenbluter Urkunde - er war seit jeher für eine Stärkung der Provinzherren gegenüber dem Kaisertum eingetreten. Welche Ziele er derzeit verfolgt, ist unbekannt. Mißgunst Einige Koscher halten Duridan, seit der in Elenvina blieb, für einen eigennützigen Verräter. Vor seiner Hochzeit wurde über seine angeblich "elfische" Veranlagung gelästert, welche als unkoscher gilt.

Werdegang

Im Kindesalter verlor der aus einem alten Reichs-Ritter- und Barons-Geschlecht stammende Duridan beide Eltern bei einem Unglück in den Koschbergen wuchs und als Mündel des Grafen Praiodan von Falkenhag auf dessen Schloss Grauensee auf. Obwohl der Knabe wenig Lust am rondrianischen Tun zeigte, diente auch er als Page und Knappe, wie es seinem Stande angemessen war. Doch fügte es sich wohl, dass sein Lehrherr alsbald der junge Herr Orsino ward, der selbst weit mehr am höfischen Leben als dem eines rauhen Kriegsmannes oder Bauernbarons zugeneigt war.

In seiner Gefolgschaft gelangte Duridan gar bis in die Kaiserstadt, wo er nach dem Ritterschlag in die Schatzgarde eintrat – schon damals mit dem Ziel, die militärische Laufbahn als Sprungbrett für eine weitergehende Karriere zu nutzen. Bereits nach nicht einmal zwei Jahren nahm er – inzwischen zum Stabs-Lieutenant befördert – seinen Abschied und kehrte in seine Heimatprovinz zurück, um künftig dem fürstlichen Hofstaat als Seneschalk vorzustehen. Zwar dürfte, wie man nicht nur bei Hofe munkelte, vor allem die Fürsprache seiner Muhme, der Baronin Erma von Sighelms Halm, zu seiner Ernennung beigetragen haben, doch erwies sich bald, daß der Posten mit einem arbeitssamen und fähigen Administrator besetzt worden war.

Kurz darauf legte der junge Beamte seinem Herrn ein energisches Konzept zur Neuordnung und Straffung der Provinzverwaltung vor, die vor allem die drastische Verringerung der zahrlreichen Hofratsposten vorsah – nach der erfolgreichen Durchführung wurde Duridan selbst in das neugeschaffene Amt des fürstlichen Cantzlers berufen. Da Fürst Blasius wenig Interesse an niederen Amtsgeschäften hat und sich lieber als ritterlich-heroischen Herrscher nach dem Vorbild der alten Heldensagen sieht, blieb dem Cantzler in seinem Entscheidungen ein nicht unerheblicher Freiraum. Obschon bekanntermaßen ehrgeizig, sah er doch das Wohl der Provinz als höchstes Gut – auch wenn ihm sein rasanter Aufstieg einige Feinde geschaffen hatte, die Gegenteiliges behaupten. Politisch plädiert er – gerade in unruhigen Zeiten wie diesen – für möglichst starke, ja autarke Provinzen als Basis der Macht des Reiches, getreu dem Ausspruch Marschall Voltans: “Ein Heer ist stets nur so stark wie seine Soldaten zusammen”

In den seltenen Mußestunden verlegte sich der Ministeriale darauf, bemerkenswerte Gedichte zu verfassen. Auch hier findet sich sein trefflicher Sinn für Ironie wieder, den Freunde so loben und Gegner fürchten. Zum Kosch-Kurier wie zu dessen Herausgeber Baron Merwerd Stoia von Vinansamt hat er ein gespaltenes Verhältnis: privat schätzt er den Geist von Kunst und Wissenschaft, als Staatsdiener aber wacht er trotz allen Wohlwollens mit strengem Auge über die Reichstreue aller hesindianischen Aktivitäten.

Durch seine langjährige Tätigkeit als Minsteriale befand sich Duridan von Sighelm Halm auf dem Gipfel seiner Macht, als er auf dem denkwürdigen Reichstag zu Elenvina die Berufung des Fürsten zum Sonderemissär bei der Reichsverwaltung in Elenvina akzeptierte - was genau da hintersteckte, ob er sich noch einen Zuwachs an Macht erhoffte, ist unbekannt.

Duridan verfügt über entfernte persönliche Bande zum Haus Rabenmund - über seine Frau und seinen Vetter Kordan von Blaublüten-Sighelms Halm und dessen Gemahlin - trat aber bei der Wiederkehr Answins nicht auf dessen Seite in Erscheinung.

Quellen

Offizielles

Inoffizielles

Links

Briefspieltexte

Briefspieltexte


Erwähnungen